Unternehmen / Industrie

Schaffner lässt Fragen offen

Analyse | Bei der Herstellerin von Elektrokomponenten ist unklar, wie es wieder aufwärtsgehen soll. Das macht den Umsatzeinbruch schwer verdaulich.

Trotz zwei Warnungen von Schaffner in den vergangenen Monaten reagierten Anleger enttäuscht auf das Jahresergebnis. Der Umsatz sank 10%, der Gewinn 23% (vgl. Tabelle). Die negative Kursreaktion dürfte aber vor allem damit zusammenhängen, dass unklar ist, wie es wieder aufwärtsgehen soll.

Gelitten hat im abgelaufenen Geschäftsjahr (per 30. September) besonders das zweitgrösste Segment, Automotive, in dem der Umsatz 21,4% einbrach und der Ebit im zweiten Halbjahr gerade noch 0,3 Mio. auf 2,6 Mio. Fr. kletterte. Nach wie vor defizitär ist die kleinste Sparte, Power Magnetics, wobei besonders unschön ist, dass Garantieleistungen das Ergebnis zusätzlich belastet haben, wie CEO Marc Aeschlimann an der Medien- und Investorenkonferenz ausführte.

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