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Schäuble zweifelt an schneller Einigung mit Hellas

Aufgrund einer neuen Liste mit Reformvorschlägen der griechischen Regierung rechnet der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble nicht mit einer schnellen Beilegung des Schuldenstreits mit der Eurozone.

(Reuters) Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble rechnet auf der Basis einen neuen Liste mit Reformvorschlägen der griechischen Regierung nicht mit einer schnellen Beilegung des Schuldenstreits mit der Euro-Zone.

Schäuble sagte am Mittwoch in Berlin, er habe bereits nach dem G7-Finanzministertreffen letzte Woche in Dresden darauf hingewiesen, dass der von der Regierung in Athen verbreitete Optimismus durch die Einschätzung der Experten der EU, des IWF und der EZB noch nicht voll gerechtfertigt sei.

«Ich habe keine Informationen, dass sich daran substanziell etwas Entscheidendes geändert» habe, sagte Schäuble. Was er an vorläufigen Eindrücken von der Reformliste habe, ändere an seiner Aussage in Dresden nichts, sagte er.

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Leser-Kommentare

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Jean Ackermann 02.06.2015 - 22:30
Man kann verrückt werden. Hans Werner Sinn hat schon recht. Ich bin völlig überzeugt und es würde mich wundern, wenns nicht so wäre, dass die Griechen mit ihrer Masche durchkommen! Die Zukunft würde sein, dass der Norden das tägliche Leben der Griechen finanziert, wie die letzten 10 Jahre. Die Folge-Konsequenz würde sein, warum sollten die anderen schuldenfinanzierten Volkswirtschaften eine andere… Weiterlesen »