Unternehmen / Industrie

Schindler überzeugt in schwierigem Umfeld

Analyse | Der Lift- und Rolltreppenhersteller kann trotz höherer Kosten die Marge halten. Nur in einem Punkt sind die Anleger enttäuscht.

Einen einzigen Punkt gibt es, bei dem sich viele Anleger wohl mehr erhofft hätten: Die Dividende belässt Schindler bei 4 Fr. Dies, obwohl der Lift- und Rolltreppenhersteller den Gewinn pro Titel deutlich steigern konnte, von 7.70 Fr. im Vorjahr auf 8.80 Fr. im vergangenen Geschäftsjahr. Die Ausschüttungsquote sinkt damit von 52 auf noch 46%, was jedoch weiterhin innerhalb der von Schindler vorgegebenen Bandbreite von 35 bis 65% des Gewinns liegt.

Schindler-CEO Thomas Oetterli weckte an der Bilanzmedienkonferenz am Donnerstag auch keine Hoffnungen auf eine künftig höhere Dividende. Eine starke Bilanz, sagte er, sei ein wichtiges Ziel des Unternehmens. Die Mittel will Schindler für Zukäufe am M&A-Markt nutzen, wo sie aktiver auftreten will, sowie für Investitionen in strategische Projekte, etwa im Bereich der Digitalisierung.

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