«Was immer du beiträgst, ist nur ein Teil. In einem Familienunternehmen steht jeder auf den Schultern derjenigen, die vor ihm ­kamen. Du bist nur ein Bindeglied. (…) Letztlich ist es das Unternehmen, das zählt, nicht dein kleiner Beitrag.» Das sagt Alfred N. Schindler, langjähriger Konzernchef und heutiger Verwaltungsrat des ­Aufzugherstellers Schindler, in der Auto­biografie von Pekka Herlin, dem früheren Chef des finnischen Konkurrenten Kone.

Das Denken in Generationen ist eines der zentralen Merkmale des 1874 gegründeten Unternehmens. So heisst es auch im jüngsten Geschäftsbericht von Schindler gleich zuvorderst, dass das Unternehmen für weitere Generationen fit gehalten werden solle: «Das bedeutet selbst in Zeiten des ‹billigen Geldes› Resistenz gegen verlockende, aber waghalsige Investitionen.» Dieser Konservativismus zeigt sich auch in der Bilanz: Schindler ist schuldenfrei. Die Nettoliquidität liegt bei über 2 Mrd. Fr. Die Besitzerfamilien legen Wert darauf, unabhängig von Banken zu sein. Bitte , um diesen Artikel vollständig zu lesen.

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