Unternehmen / Industrie

Schindler nähert sich der Talsohle

Analyse | CEO Oetterli ist für China optimistisch, für Europa und Nordamerika aber eher pessimistisch. Die Erholung braucht Zeit.

Man kennt es: Der Lift fährt erst nach unten, bevor er einen nach oben bringt. Schindler erlebt das momentan auch. Im laufenden Jahr geht es mit den Geschäftszahlen abwärts; die Einbussen im ersten Halbjahr belegen das. Hochgehen wird es von da allerdings nur langsam. Der Anbieter von Aufzügen, Rolltreppen und Fahrsteigen erwartet eine weitere Abschwächung im Markt für Neuinstallationen und Modernisierungen und rechnet frühestens 2022 mit einer ­Erholung auf das letztjährige Niveau. 

Immerhin sollte es nach der Rückkehr dahin dann aber in höhere Gefilde weitergehen. Das zumindest suggerieren die langfristigen Branchentrends Bevölkerungswachstum, Urbanisierung und verdichtetes Bauen, die unverändert gelten. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?