Unternehmen / Industrie

Schindler sieht Wolken am Horizont

Analyse | Guter Start ins neue Jahr, doch nun kommt vermehrt Kostendruck auf. Ein neues Programm soll die Weiterentwicklung des Unternehmens beschleunigen.

Auf das Quartalsresultat des Aufzug- und Rolltreppenherstellers Schindler reagierte die Börse anfänglich positiv. Die Zahlen – ein Umsatzplus von währungsbereinigt 8,9% auf 2602 Mio. Fr., 10,6% mehr Aufträge und eine von 9 auf 11,6% gestiegene Betriebsmarge (bereinigt) – übertrafen die Erwartungen. Umso mehr, als etwa der finnische Konkurrent Kone vor zwei Tagen mit 10,7% eine etwas niedrigere Marge gezeigt hatte.

Doch dann, nach Beginn der Telefonkonferenz mit den Analysten, gaben die Kurse der beiden Schindler-Titel plötzlich nach. CEO Thomas Oetterli und Finanzchef Urs Scheidegger gaben sich darin zurückhaltend für den Rest des Jahres. Das Wort «vorsichtig» fiel auffallend oft. Dennoch wurde die Umsatzprognose für das Gesamtjahr erhöht, von 0 bis 5% bisher auf 4 bis 7%. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

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