Unternehmen / Industrie

Schindler-VRP: «Immer etwas paranoid bleiben»

Silvio Napoli, Präsident des Verwaltungsrats von Schindler, über seine Rolle im familiendominierten Unternehmen und die Herausforderungen in der Liftbranche.

Kontinuität ist ein Kernelement von Schindlers Strategie. Silvio Napoli, seit Anfang März Verwaltungsratspräsident des Aufzugs- und Fahrtreppenherstellers, hat fast sein ganzes Berufsleben im Unternehmen verbracht. Der Konzern hat derzeit einen guten Lauf, doch: «Es wäre gefährlich, sich zurückzulehnen», betont Napoli. Die Marktposition zu halten, sei ein täglicher Kampf.

Herr Napoli, zum ersten Mal in der bald 145-jährigen Unternehmensgeschichte sind die Eigentümerfamilien in den beiden höchsten Führungspositionen nicht vertreten. Inwieweit können Sie als Verwaltungsratspräsident eigene Akzente setzen?
Ich sehe grosse Chancen, den Konzern in die nächste Entwicklungsstufe zu bringen. In den vergangenen Jahren haben wir unsere Marktposition unter den führenden Anbietern von Aufzügen und Fahrtreppen ausgebaut und viele strategische Weichen gestellt. Er gibt aber auch beträchtliche Herausforderungen – wie zum Beispiel die digitale Transformation. Der frühere Chef von Intel sagte einst: «Only the paranoid survive.» Ein VR-Präsident sollte immer etwas paranoid bleiben.

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