Unternehmen / Schweiz

Schlatter muss weiter an der Marge arbeiten

Analyse | Der Schweissmaschinenhersteller wächst und erreicht mit 3,4% die höchste Betriebsmarge seit zehn Jahren.

Die gute Industriekonjunktur des letzten Jahres hat auf die Erfolgsrechnung des Schweissmaschinenherstellers Schlatter durchgeschlagen. Nachdem schon 2016 und 2017 Fortschritte erzielt werden konnten, brachte 2018 ein weiterer Umsatzzuwachs, diesmal von um 10,2% auf 111,5 Mio. Fr.

Dies entspricht dem höchsten Umsatzwert seit dem Ausstieg aus dem Radiatorschweissen vor rund fünf Jahren. Heute stellt Schlatter noch Schweissmaschinen für Drahtgitter (wie sie etwa für Einkaufswagen verwendet werden) und für Bahnschienen her. Daneben werden Anlagen zur Produktion von Kunststoffgeweben  für die Papierindustrie hergestellt.

Das Umsatzplus wird begleitet von einem Anstieg des Betriebsgewinns von 2,5 auf 3,8 Mio. Fr. Die Marge erreicht damit 3,4%. Das ist der höchste Wert seit 2008 – was illustriert, dass Schlatter eine lange Durststrecke hinter sich hat.

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