Märkte / Rohstoffe

Schlechte Ernte jagt die Haferpreise nach oben

Der Einbruch der Erntevolumen in Kanada sorgt auf dem Hafermarkt für Unruhe und setzt die Lebensmittelproduzenten unter Druck.

Hafer ist wieder salonfähig. Lange galt das vormals so bedeutende Getreide höchstens noch als langweilige Frühstückszerealie und wurde vornehmlich als Tierfutter angebaut. Mit dem Trend zu einer bewussteren Ernährung und veganen Produkten hat das Süssgras nun aber deutlich an Popularität gewonnen.

Die steigende Bedeutung zeigt sich einerseits daran, dass Landwirte über die vergangenen Jahre die Anbauflächen von Hafer tendenziell ausgeweitet und auf Sorten für die Lebensmittelnutzung umgestellt haben. Andererseits schlägt sich der wachsende Bedarf in der Preisentwicklung nieder. So haben die Notierungen – gemessen an den Futures an der Terminbörse CME – jüngst ein neues Allzeithoch markiert.

Pflanzliche Milchalternativen

Ein wichtiger Nachfragetreiber ist der Siegeszug pflanzlicher Milchalternativen. Gemäss Daten von Euromonitor International weist der Weltmarkt bereits ein Volumen von rund 20 Mrd. $ auf – mit klar steigender Tendenz. Die anfangs beliebteste Alternative, Sojamilch, hat an Bedeutung verloren, während sich Mandelmilch als neuer Spitzenreiter etabliert hat.

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