Unternehmen / Industrie

Schmolz + Bickenbach holt neues Kapital

Analyse | Nach der dritten Gewinnwarnung im laufenden Jahr entschliesst sich der Speziallangstahlproduzent zu einer massiven Kapitalerhöhung.

Fertig. Schmolz + Bickenbach kann so nicht mehr weitermachen. Die Finanzkraft des Herstellers von Speziallangstahl ist am Ende. Die Nettoverschuldung ist schon länger zu hoch, die Kreditvereinbarungen mit den Banken sind verletzt, und das widrige Marktumfeld hat zu einer eklatanten Ertragsschwäche geführt.

Diese Schwäche hat die Gesellschaft nun zur bereits dritten Gewinnwarnung im laufenden Jahr gezwungen – und macht Massnahmen zur Stärkung des Eigenkapitals unausweichlich.

Das Unternehmen schreibt: «Nach Prüfung aller machbaren Optionen hat der Verwaltungsrat beschlossen, bei den Aktionärinnen und Aktionären eine Kapitalerhöhung zu beantragen.» Sie soll am 2. Dezember an einer ausserordentlichen Generalversammlung genehmigt werden.

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