Unternehmen / Industrie

S+B startet schlecht ins neue Jahr

Analyse | Der Stahlhersteller Schmolz + Bickenbach hofft auf eine Erholung des Marktes im zweiten Halbjahr. Die Nettoverschuldung steigt.

Schmolz + Bickenbach ist schlecht ins neue Jahr gestartet. Nachfrageschwäche, vor allem im Automobilsegment, macht dem Hersteller von Speziallangstahl zu schaffen. Die Entwicklung hatte sich schon mit den schlechten Monaten November und Dezember angekündigt. Nur ganz knapp hat S+B im Berichtsquartal die Gewinnzone erreicht. Die Ebitda-Marge (Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisation zu Umsatz) erreichte nur magere 4,8%, nach 8,5 im Vorjahr.

Der Auftragsbestand lag 18% unter dem Vorjahreswert und 7% unter dem Schlussquartal 2018. Die Dynamik des Marktes habe sich weiter abgeschwächt. Es gebe keine Anzeichen einer kurzfristigen Verbesserung der Nachfrage aus der für S+B wichtigen europäischen Automobilindustrie, sagt CEO Clemens Iller. Er hofft aber auf eine Erholung im zweiten Halbjahr und für das laufende Quartal immerhin auf eine Normalisierung.

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