Unternehmen / Industrie

S+B hofft auf das vierte Quartal

Analyse | Der Hersteller von Speziallangstahl sieht nach einem Horrorhalbjahr frühestens gegen Jahresende Besserung. Es zählt das Prinzip Hoffnung.

Schmolz + Bickenbach (S+B) hat im Sog der Coronakrise ein schlimmes erstes Halbjahr hinter sich. Der Auftragsbestand lag per Ende Juni gut ein Drittel unter dem Niveau der Vergleichsperiode. Absatz und Verkaufspreise sind deutlich gesunken, was für die ersten sechs Monate in einem Umsatzrückgang zur Vorjahresperiode von gut 30% auf 1175 Mio. € resultierte.

Schon das operative Ergebnis vor Abschreibungen und Amortisation (Ebitda) liegt im Minus. Hohe Wertberichtigungen und Abschreibungen von 130 Mio. € sowie ein schlechtes Finanzergebnis führten unter dem Strich zu einem Halbjahresverlust von 200 Mio. €.

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Leser-Kommentare

Markus Fischer 12.08.2020 - 12:39

Die Vergütungen in den letzten Jahren,insbesondere an das Topmanagement, waren in den letzten Jahren verglichen mit deren Leistungsausweis (gigantischer Shareholdervalue Verlust) viel zu hoch, für mich absolut nicht nachvollziehbar, wenn man als Aktionär praktisch Totalverlust erlitt. Somit ist das Vertrauen in die beiden Ankeraktionäre, die trotz VR Einsitz nicht intervenierten, zerstört.

Leo Amrhein 13.08.2020 - 10:55

Mit den überrissenen Vergütungen an die Führungskräfte bin ich gleicher Meinung. Mit Martin Häfner als Grossaktionär mit fast 50% kann S&B zu einer profitablen Firma werden, was viele nicht für möglich halten. Geben wir ihm das Vertrauen .