Unternehmen / Ausland

Schnelle Zyklen fordern die Kleiderhersteller

Das Onlinegeschäft und rasant wechselnde Trends setzen Modekonzerne wie H&M und Inditex unter Druck. Gefragt sind Sportkleider.

Am 3. Januar 2019 bleiben die Türen an der Kapellgasse 11 in Luzern geschlossen. Trotz bester Lage und viel Laufkundschaft: Fast vierzig Jahre nach der Eröffnung gibt H&M die Filiale in der Altstadt auf. Der schwedische Modekonzern will «neue Wege gehen», wie er schreibt. Wohin sie führen, ist unklar.

Wie in vielen Ländern schrumpft das traditionelle Kleidergeschäft in der Schweiz: 2018 gingen die Verkäufe in den Läden gemäss dem Marktforschungsunternehmen GfK 9% zurück, während der Detailhandel insgesamt leicht zulegte. Darunter leiden nicht nur kleine Geschäfte, sondern zunehmend auch bekannte Anbieter.

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