Märkte / Makro

Schottland: ein teurer Ruf nach Unabhängigkeit

Die schottischen Nationalisten erhoffen sich ein zweites Unabhängigkeitsreferendum. Allerdings haben sich die wirtschaftlichen Voraussetzungen verschlechtert.

Für die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon gibt es seit Monaten nur ein Ziel. Gewinnt ihre Schottische Nationalpartei (SNP) bei den Regionalwahlen vom 6. Mai die absolute Mehrheit, will sie ihre Bevölkerung ein zweites Mal über die Loslösung Schottlands vom Vereinigten Königreich abstimmen lassen. Damit würde sich die Geschichte von 2011 wiederholen, als die SNP erstmals überhaupt eine Mehrheitsregierung stellte. Damals gestand die britische Regierung unter David Cameron den Schotten ein solches Referendum zu, und diese sprachen sich an der Urne gegen den Alleingang aus. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

Leser-Kommentare