Unternehmen / Finanz

Schroder Bank einigt sich im US-Steuerstreit

Die Schweizer Privatbanktochter des britischen Vermögensverwalters Schroders zahlt eine Busse von 10,35 Mio. $ an die amerikanischen Behörden.

(AWP) Mit der Schroder & Co. Bank AG hat eine weitere Schweizer Bank den Steuerstreit mit den USA beigelegt. Die Schweizer Privatbank-Tochter der britischen Schroders plc bezahlt für die Einigung unter dem 2013 zwischen dem US-Justizdepartement (DoJ) und der Schweizer Regierung vereinbarten Programm eine Busse von 10,35 Mio. $, wie das DoJ am Donnerstagabend (Schweizer Zeit) mitteilte. Im Gegenzug wird die Bank im Zusammenhang mit unversteuerten Geldern von US-Bürgern nicht weiter von der US-Justiz verfolgt.

Die im Jahr 1967 gegründete Schroder Bank mit Sitz in Genf hatte in der vom DoJ im Rahmen des Programms relevanten Zeit ab August 2008 243 Konten mit US-Bezug in ihren Büchern, auf denen ein durchschnittliches aggregiertes Vermögen von 506 Mio. $ lag. Die Schroder Bank ist nach der Société Générale Private Banking (Busse: 17,81 Mio. $) und der Rothschild Bank (11,51 Mio. $) erst die dritte Bank, die mit einer Busse in zweistelliger Millionen-Höhe belegt wird.

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