Märkte / Emerging Markets

Schwache Schwellenländer werden jetzt bestraft

Die Marktturbulenzen treffen Volkswirtschaften, die ihre Politik nicht anpassen. Leistungsstarke Länder werden das Vertrauen der Anleger schnell zurückgewinnen.

Die Finanzmärkte neigen zur Übertreibung. Eine Euphorie baut sich oft so stark auf, dass der Kater am Morgen danach äusserst schmerzhaft ist. Nun kommen Erinnerungen an solch eine Party auf: Erst kam die Asienkrise 1997, danach wurde Mexiko von ausländischem Kapital abgeschnitten und Russland bediente seine Kredite nicht mehr.

Es brauchte Jahre, bis sich die Schwellenmärkte erholten. Nun wird wieder Kapital aus den Emerging Markets abgezogen. Doch die Angst vor einem neuen Flächenbrand ist übertrieben – allerdings werden einige Länder in der Schusslinie der Märkte bleiben.

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