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Investment Banking drückt Gewinn von Morgan Stanley

Die US-Grossbank hat ein schwaches zweites Quartal hinter sich. Dank der Vermögensverwaltung fällt der Gewinneinbruch nicht noch stärker aus.

(Reuters) Die US-Grossbank Morgan Stanley (MS 39.33 -2.33%) spürt die Schwäche im Investment Banking. Der Gewinn fiel im zweiten Quartal um 10% auf 2,2 Mrd. $, wie das Institut am Donnerstag mitteilte. Ebenso wie der Konkurrent Goldman Sachs, dessen Gewinn um 6% zurückgegangen war, konzentriert sich Morgan Stanley auf das Investment Banking. Die anderen US-Grossbanken konnte dagegen die Schwäche im Anleihen- und Aktienhandel durch Zuwächse im Privatkundengeschäft mehr als wettmachen und ihre Gewinne steigern.

Im Handel lief es für Morgan Stanley noch schlechter als beim Erzrivalen Goldman Sachs (GS 196.2 -3.07%). Im Aktienhandel fielen die Erträge um 14%, im Anleihenhandel um 18%. Insgesamt gingen die Erträge im Investment Banking, das neben dem Handel unter anderem auch das Geschäft mit der Beratung bei Fusionen und Übernahmen umfasst, um 13% zurück.

Dass der Einbruch nicht noch stärker ausfiel, hat Morgan Stanley der Vermögensverwaltung zu verdanken. Sie konnte ihren Vorsteuergewinn auf den Rekordwert von 1,2 Mrd. $ steigern. Insgesamt schrumpften die Konzernerträge um 3% auf 10,2 Mrd. $.

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