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Schweiters Transformation trägt Früchte

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Bewertung: Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) war in den Jahren 2013 bis 2016 vergleichsweise hoch, was mit der damals sehr reichlichen Nettoliquidität zusammenhängt, die zeitweise rund ein Drittel des Börsenwerts ausmachte (heute etwa 6%). Bereinigt um diesen Effekt wäre das KGV damals entsprechend ein Drittel niedriger ausgefallen und damit etwa im Bereich der heutigen Werte. Das Unternehmenswert-Ebitda-Verhältnis ist derzeit deutlich niedriger als in den vergangenen Jahren, was mehr noch als das KGV auf eine massvolle Bewertung hindeutet.
Erfolgsrechnung: Das hohe Umsatzwachstum entstammt vor allem den stetigen Akquisitionen (in zehn Jahren sind sechs Unternehmen dazugekommen), wobei der Verkauf des Textilkomponentengeschäfts 2017 zu einer Delle führte. Durch die Veräusserung konnte ein Buchgewinn realisiert werden, was sich im Gewinn pro Aktie in jenem Jahr niederschlägt. Die etwas schwächeren Margen 2018 und 2019 sind auf die abflauende Konjunktur zurückzuführen sowie auf höhere Abschreibungen im Zusammenhang mit akquirierten Unternehmen.
Bilanz: Die Bilanz zeigt eine sehr solide Struktur mit einem ungewöhnlich hohen Eigenkapitalanteil und einem geringen Anteil von Goodwill. Die Nettoliquidität (hier als Nettovermögen angegeben) nimmt stetig ab, weil periodisch akquiriert wird. Dadurch wird renditeloses Vermögen sukzessive einer Rentabilisierung zugeführt. Die Verwendung der Nettoliquidität ist auch ein wesentlicher Treiber des Wachstums. Die hohe Liquidität entstammt den diversen Devestitionen sowie dem laufenden freien Cashflow.

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