Es sei auch die «überragend pragmatische, besonnene Unternehmenskultur» gewesen, die Schweiter das Pandemiejahr 2020 mit einem «hervorragenden Leistungsausweis» habe bewältigen lassen, schreibt Verwaltungsratspräsident Beat Siegrist im Geschäftsbericht 2020. Und der langjährige, noch bis nächsten Frühling amtierende CEO Heinz Baumgartner hat in einem Interview mit «Finanz und Wirtschaft» vor wenigen Monaten erklärt, sein (noch unbestimmter) Nachfolger müsse «die berühmte Schweiter-Kultur weitertragen».

Diese Kultur umschreibt Baumgartner damit, dass jeder in der Gesellschaft unternehmerisch denken soll, die Strukturen schlank bleiben und direkte Kommunikationswege bestehen. Letzteres will auch heissen, dass die einzelnen Geschäfte viel Verantwortung tragen. Oder noch konkreter: Bei Schweiter wird dort entschieden, wo das Geschäft entsteht. Die Geschäftsleitung der Gruppe mit fast 1,2 Mrd. Fr. Umsatz und 23 Produktionsstätten in dreizehn Ländern besteht denn auch nur aus dem CEO und dem Finanzchef.

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