Unternehmen / Schweiz

Schweizer Angst vor einem Handelskrieg

Strafzölle der USA sind bisher noch verkraftbar. Ein Vertrauensverlust und ein Einbruch des Welthandels könnten die Eidgenossen aber stärker treffen.

Für Schweizer Unternehmen verstärkt sich der Gegenwind. Seit der Jahreswende ist klar, dass die Wirtschaft im Euroraum und zuletzt auch in China einen vorläufigen konjunkturellen Höhepunkt überschritten hat. Zusätzlich verunsichert der eskalierende Handelsstreit zwischen den USA und wichtigen Handelspartnern Anleger und Unternehmen. Das Risiko steigt, dass sich der Streit zu einer Konjunkturbremse auswächst.

Zwar könnte die US-Regierung auf Vergeltungsschritte reagieren und von weiteren Zöllen ablassen. Für viele Manager, Ökonomen und Bankanalysten ist es momentan allerdings noch schwierig, die Folgen eines Handelskriegs überhaupt abzuschätzen. Klar ist nur: «Man darf nicht schwarzmalen. Die gegenwärtigen Strafzölle betreffen nur geringe Teile der entsprechenden Volkswirtschaften», sagt der Aussenhandelsökonom Reto Föllmi von der Universität St. Gallen. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?