Märkte / Makro

Schweizer Anleihenhandel findet Boden

Im Sommer stabilisiert sich nach Jahren des Rückgangs der Umsatz mit Frankenobligationen. Es bleibt für Investoren dennoch schwierig, Papiere zu verkaufen.

Der Schweizer Anleihenmarkt stabilisiert sich nach Jahren sinkender Handelsvolumen. Daten des Börsenbetreibers SIX zeigen, dass der Handel mit Frankenobligationen zuletzt sogar leicht zugenommen hat. Zwar dürfte es zu früh sein, von einer Trendwende in der Marktliquidität zu sprechen. Bemerkenswert ist jedoch, dass der seit 2012 herrschende Abwärtssog vorbei sein könnte.

Eine sinkende Liquidität erhöht die Risiken für die Investoren, die Anleihen vor ihrer Fälligkeit verkaufen wollen. Dies wird umso wichtiger, wenn mehr Anleihen negativ rentieren und Anleger daher auf steigende Kurse der Papiere setzen. Ein schrumpfender Handel erschwert es, Obligationen gerade in Zeiten des Marktstresses zu verkaufen, was zu ungewollten Preisnachlässen führen kann. Sichtbar wird die gesunkene Liquidität auch in höheren Abständen (Spreads) zwischen Kauf- und Verkaufskursen (Geld/Brief).

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