Unternehmen / Ausland

Schweizer Banken fühlen sich noch sicher

Ukrainekrieg | Sanktionen werden auch die Gelder der russischen Machtelite in der Schweiz treffen.

Die am Donnerstag von US-Präsident Joe Biden ausgesprochenen und von der EU weitgehend übernommenen Sanktionen betreffen bislang einen beschränkten Kreis von fünf russischen Banken, mehreren Grosskonzernen, regierungsnahe Personen und «Eliten aus dem Finanzsektor». Es zeichnet sich aber ab, dass auch die Schweizer Banken bald unter das sich verschärfende Sanktionsregime fallen werden. Denn die Schweiz zählt zu den beliebtesten Offshore-Finanzplätzen reicher Russen.

Wie hoch die hierzulande auf Konten oder in Firmen gehaltenen Mittel russischen Ursprungs sind, lässt sich angesichts komplexer Besitzstrukturen nicht genau ermitteln, sie dürften jedoch einen zweistelligen Milliardenbetrag überschreiten. Der Arm der US-Sanktionsbehörde Ofac (Office of Foreign Assets Control) reicht jedenfalls weit und kann schmerzhaft für die Betroffenen sein. Der in der Schweiz lebende Oligarch Victor Vekselberg hat das am eigenen Leib erfahren.

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