Unternehmen / Finanz

Schweizer Banken glauben noch an Eldorado

Schweizer Privatbanken haben Ambitionen in Lateinamerika. Der Schlüssel zur Region liegt allerdings weiter nördlich.

Beatriz Sanchez weiss, wie ein grossartiges Private-Banking-Angebot in Lateinamerika auszusehen hat. Die Schweiz-Amerikanerin mit kubanischen Wurzeln hat der Region ihre ganze, vierzigjährige Karriere gewidmet. Was sie bei ihrem Wechsel von Goldman Sachs zu Julius Bär Ende 2017 vorfand, entsprach allerdings nicht diesem Ideal (vgl. Text rechts).

In der Folge fällte Sanchez «einige harte Entscheide», wie sie es im Gespräch mit FuW formuliert. Dem Verrnehmen nach liess sie etwa ein Viertel der Kundengelder ziehen. Der überwältigende Teil des regionalen Managementteams ist neu. Zwei Drittel der Kundenberater sind höchstens zwei Jahre dabei. Zu viel Risiko habe zu wenig Wachstumspotenzial gegenübergestanden, sagt sie. Deshalb schloss sie Büros in Panama und Peru. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?