Unternehmen / Ausland

Schweizer Banken hinken US-Instituten hinterher

Amerikas Geldhäuser haben ein Traumquartal hinter sich. Den heimischen Banken wird das nicht gelungen sein. Vor allem CS leidet.

Amerikas Banken boomen. Die grossen US-Geldhäuser haben für das erste Quartal hervorragende Zahlen präsentiert und die Erwartungen der Analysten deutlich geschlagen. Den Schweizer Grossbanken wird das gleiche Kunststück wohl nicht gelingen.

Goldman Sachs steht stellvertretend für den sagenhaften Sprung der US-Grossbanken in den ersten drei Monaten 2021. Die Investmentbank hat den Gewinn im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 6,8 Mrd. $ fast versechsfacht. Das liegt vor allem an den boomenden Finanzmärkten. Nach wie vor werden Aktien und Anleihen rege gehandelt, und Unternehmen zeigen eine hohe Emissionstätigkeit.

Wie vor Finanzkrise

Insbesondere werden die Ergebnisse der US-Banken getrieben vom Hype um den Börsengang sogenannter Spac (Special Purpose Acquisition Companies). Das sind Mantelgesellschaften, bei denen ein prominentes Management via Börsengang Geld einsammelt, mit dem später ein noch zu definierendes Unternehmen übernommen werden soll. Goldman hat so im ersten Quartal eine Eigenkapitalrendite von 31% geschafft – ein Wert, wie man ihn aus Zeiten vor der Finanzkrise kennt. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?