Unternehmen / Finanz

Schweizer Banken im Geldwäscherei-Sumpf

Die heimischen Geldhäuser sind regelmässig in internationale Skandale verwickelt. Einfach nur die internen Systeme erneuern reicht nicht.

Peanuts für UBS: 10,3 Mio. € hat sie am Freitag den italienischen Behörden gezahlt, damit sie ein Verfahren wegen Geldwäscherei gegen die Grossbank einstellen. Ein isolierter Fall ist es nicht. Die Schweizer Banken lassen kaum einen Geldwäschereiskandal aus. Auf kriminelle Weise ziehen meist reiche Eliten auf Kosten von Wirtschaft und Gesellschaft Millionenbeträge aus ihren Heimatländern ab. Über verworrene Kanäle, Briefkastenfirmen und Banken versuchen sie die Summen zu verschleiern und «reinzuwaschen». Zwar haben die Behörden die Handhabe gegen die Banken verschärft. Doch Skandale wie diejenigen um Fifa, Petrobras oder 1MDB (vgl. Text unten) sind noch längst nicht vom Tisch.

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