Unternehmen / Finanz

Schweizer Banken zahlen 8 Mrd. Fr. Negativzinsen

Die neue Grenze für Freibeträge durch die Schweizerische Nationalbank dürfte für Entspannung bei den Finanzinstituten sorgen.

Insgesamt mehr als 8 Mrd. Fr. haben  Schweizer Banken seit der Einführung der Negativzinsen durch die Schweizerische Nationalbank (SNB) Mitte Januar 2015 gemäss einer Studie an sie bezahlt.  Zudem ist die Belastung der Finanzinstitute durch die Minuszinsen grösser geworden. Dank der im November 2019 erhöhten Freibeträge dürfte sich die Situation indes künftig etwas entspannen.

Zu diesem Schluss kommt das deutsche Fintech-Unternehmen Deposit Solutions in einer am Dienstag veröffentlichten Studie. In den vergangenen fünf Jahren sei der an die SNB abgelieferte Betrag stetig gestiegen. Er hat im abgelaufenen Geschäftsjahr mit 2 Mrd. Fr. einen Höchststand erreicht. 2015 hatten die Banken noch lediglich 1 Mrd. Fr. an Negativzinsen entrichtet.

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