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Märkte / Aktien

SMI schliesst praktisch unverändert

Die Grossbanken belasteten die Schweizer Börse zu Beginn der Handelswoche. Aryzta legten kräftig zu. Galenica gaben nach.

Die Schweizer Börse startete ruhig in die neue Woche. Der Leitindex SMI (SMI 9002.88 -0.27%) verlor leicht, konnte sich aber im Verlauf vom Tagestief (–0,24%) erholen. Der grüne Bereich war zwar nicht weit entfernt, lag dennoch ausser Reichweite. Zu wenige Titel mit entsprechendem Gewicht konnten dem SMI Schub in die positive Richtung verleihen.

Vor allem die beiden Grossbanken UBS (UBSG 16.72 -1.7%) und Credit Suisse (CSGN 14.27 -1.59%) standen heute wieder im Fokus. Beide Valoren büssten ein. Die Entwicklungen dürften mit den veröffentlichten Details zur Kapitalerhöhung bei der Deutschen Bank zusammenhängen. (Lesen Sie hier mehr.) UBS muss zudem in Frankreich wegen Steuerfällen vor Gericht, nachdem sie eine Vergleichszahlung in Höhe von 1,1 Mrd. € abgelehnt hat. (Lesen Sie hier mehr.) Und Credit Suisse entscheidet gemäss Insidern im April über den Börsengang der Schweizer Tochter. (Lesen Sie hier mehr.)

Givaudan (GIVN 1930 1.53%) avancierten am stärksten – wenn auch der Zuwachs bescheiden war.

Novartis (NOVN 81.45 0.18%) konnten sich nur leicht vom SMI-Feld abheben. Der Pharmakonzern kann mit dem Herzmedikament Entresto einen Erfolg einfahren. (Lesen Sie hier mehr.)

Aryzta gesucht

Die Aktien des Backwarenherstellers Aryzta (ARYN 31.07 0.42%) profitierten von einem Rating: Berenberg hatte das Anlagerating von «Hold» auf «Buy» sowie das Kursziel von 33 auf 45 Fr. erhöht.

Deutliche Avancen konnten auch LifeWatch (LIFE 15.3 0.33%) verbuchen. Das Unternehmen hat am Freitag nach Börsenschluss Zahlen präsentiert. (Lesen Sie hier mehr.) Comet (COTN 136.6 -0.94%) legten erneut zu. Galenica (GALE 45.05 -0.22%) schlossen indes mit Abschlägen. Kepler Cheuvreux hatte das Kursziel gesenkt. Die PS von Schindler (SCHP 206.5 -0.86%) wurden am Berichtstag ex Dividende von 5 Fr. je Titel gehandelt.

Ruhe in New York

Von den US-Börsen kamen bis Handelsschluss in Europa kaum Impulse. Die Märkte mussten gemäss Reuters erst einmal verdauen, dass die USA beim Treffen der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer ein klares Bekenntnis zum Freihandel verhindert hatten. (Lesen Sie den Kommentar zum G-20-Treffen von FuW-Redaktor Andreas Neinhaus.)

Da half es auch nicht, dass die US-Notenbank Federal Reserve laut ihrem Führungsmitglied Charles Evans nach der jüngsten Zinserhöhung dieses Jahr noch zwei oder sogar drei Mal nachlegen könnte, wie Reuters berichtete.

Der Dow Jones (Dow Jones 21611.78 -0.13%) und der Nasdaq 100 (Nasdaq 100 5921.2232 0.09%) notierten um 17.40 Uhr MESZ mit jeweils 0,1% leicht im Plus. Der breiter gefasste Blue-Chips-Index S&P 500 (SP500 2473.45 -0.02%) wurde praktisch unverändert gehandelt.

Während so unterschiedliche Werte wie Caterpillar (CAT 107.32 -0.49%), Nike (NKE 59.1 2.3%) und Walt Disney (DIS 107.36 0.51%) zulegten, lagen Visa (V 98.11 -0.14%) und Home Depot (HD 147.03 -4.09%) im Minus.

Uneinheitliches Asien – Tokio geschlossen

Die asiatischen Börsen gaben keine klare Richtung vor. Vor allem fehlten Impulse aus Japan, da die Märkte in Tokio wegen eines Feiertages geschlossen waren. Derweil notierte der breit gefasste MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans kaum verändert zum Vorwochenschluss. Der chinesische SSE (SSE 1477 -0.14%) Composite legte 0,3% zu, der Hang Seng (Hang Seng 26706.09 -0.13%) in Hongkong 0,8%. Der Kospi (Kospi 2446.97 0.19%) in Seoul verlor 0,4%.

Gold fester

Die Erholung beim Goldpreis setzt sich fort. Eine Unze des Feinmetalls notierte zu Handelsschluss in Europa 0,3% fester und kostete 1233 $. Auch der Ölpreis notierte stärker. Es ging gut 0,2% nach oben. Ein Barrel (159 Liter) der Sorte Brent (Brent 49.541 0.16%) wurde zu knapp 52 $ gehandelt.

Forex-Impulse verpufft

An der Währungsfront war es während des Tages vergleichsweise ruhig. Der Euro notierte nach einem zwischenzeitlichen Anstieg stabil zum Franken und lag bei 1.0719. Der Dollar war zur Schweizer Währung ebenfalls stabil. Er kostete unter 1 Fr. und wurde zu 0.9983 Fr. gehandelt.