Märkte / Aktien

Schweizer Börse schliesst unverändert

Der SMI zeigte am Mittwoch nur wenig Aktivität. Für grössere Engagements der Investoren fehlten frische Impulse.

(Reuters/FH) Die Anleger hielten sich an der Schweizer Börse zur Wochenmitte zurück: Der Leitindex SMI (SMI 10089.67 0.44%) schloss am Mittwoch praktisch unverändert.

Wenig Impulse gingen von Wallstreet aus, wo die wichtigen Indizes kaum verändert notierten. Die am frühen Nachmittag veröffentlichten US-Inflationszahlen fielen mehr oder weniger im Rahmen der Erwartungen aus.

Leicht höher gingen die beiden Grossbanken Credit Suisse (CSGN 9.668 -1.33%) und UBS (UBSG 10.82 -0.78%) aus dem Handel. Zurich Insurance (ZURN 334.3 0.03%) hielten sich ebenfalls verhältnismässig solide. Die Titel profitierten wie an den beiden Vortagen von abnehmenden Hurrikan-Sorgen.

Stabile Schwergewichte

Stabilisierend wirkten die Pharmaschwergewichte Roche (ROG 332.8 1.36%) und Novartis (NOVN 82.81 0.47%). Roche legte vielversprechende Daten zu seinem Mittel Esbriet zur Behandlung von idiopathischer pulmonaler Lungenfibrose vor. Novartis wiederum untermauerte die langfristige Wirksamkeit und Sicherheit seines Mittels Cosentyx zur Behandlung von Schuppenflechte durch Langzeitdaten.

Die Titel von Richemont (CFR 60.08 -0.6%) gaben derweil an Terrain preis, obwohl die wiedererwachte Kauflust reicher Kunden dem Luxusgüterhersteller zu einem kräftigen Umsatzplus verholfen hat.

Swatch Group unter Druck

Deutlich tiefer bewegten sich die Valoren von Wettbewerber Swatch Group (UHR 188.25 -0.45%): Händler führten den Verkaufsdruck auf die Präsentation einer neuen Generation von Smartwatches durch Apple (AAPL 364.11 -0.19%) anlässlich der «Key Note» vom Vorabend zurück. Mit den Modellen lässt sich erstmals unabhängig von einem iPhone telefonieren. Beobachter befürchten nun, dass die Apple Watch jetzt erst recht zu einer Alternative zur herkömmlichen Uhr werden könnte.

Besser schlugen sich andere konjunktursensitive Titel wie der Personalvermittler Adecco (ADEN 43.94 -1.17%), der Elektrotechnikkonzern ABB (ABBN 21.88 2.58%) sowie der Sanitärtechniker Geberit (GEBN 479.4 1.1%).

Unter Druck standen die Vortagessieger Partners Group (PGHN 870 1.23%). Der auf Privatmarktanlagen spezialisierte Vermögensverwalter hatte mit den Halbjahreszahlen einmal mehr positiv überrascht.

Mit Kursverlusten warteten auch Apple-Zulieferer AMS (AMS 13.785 -1.92%) auf. Das gestern vorgestellte iPhone X hat gemischte Reaktionen ausgelöst.