Unternehmen / Gesundheit

Schweizer Börse eröffnet Verfahren gegen Relief

Das Biotech-Unternehmen soll die Vorschriften zur Ad-hoc-Publizität verletzt haben. Jetzt ist eine Untersuchung im Gange.

(AWP) Die Regulierungsstelle der Schweizer Börse eröffnet eine Untersuchung gegen Relief Therapeutics (RLF 0.08 -6.62%). Dabei gehe es um eine möglichen Verletzung der Vorschriften zur Ad hoc-Publizität bei der Bekanntgabe von kursrelevanten Tatsachen.

«Im Rahmen der Vorabklärung haben sich genügend Anhaltspunkte für die mögliche Verletzung von Regularien ergeben», teilte die Regulierungsstelle am Donnerstag in einem Communiqué mit. Nun prüfe man im Rahmen der Untersuchung, ob tatsächlich eine Verletzung der Regularien vorliege.

«Es werden keine Auskünfte über das laufende Verfahren erteilt», hiess es weiter. Die Regulierungsstelle werde über den Ausgang des Verfahrens informieren.

Relief selber äusserte sich auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP, dass man gemäss den Verpflichtungen mit der Regulierungsstelle kooperieren werde. Weitere Angaben seien aber nicht möglich.

Bei den Anlegern kommt die Nachricht nicht sonderlich gut an. Mit einem Minus von 7,4% gehören die Aktien zu den grössten Verlieren im breiten Markt der Schweizer Börse.

Die komplette Historie zu Relief Therapeutics finden Sie hier. »