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Märkte / Aktien

SMI schliesst mit Abgaben

Der Schweizer Börse fehlten die Impulse. Alles schaut auf das Fed. Leonteq und Rieter zogen kräftig an, während Geberit und Galenica deutlich nachgaben.

Der ruhige Handel an der Schweizer Börse setzte sich heute fort. Zurückhaltung war die Tugend der Anleger einen Tag vor dem Zinsentscheid des Fed in den USA sowie den Parlamentswahlen in den Niederlanden. Der SMI (SMI 9440.01 -0.25%) schaffte am Vormittag den Sprung ins Plus, wo er sich allerdings nur kurz halten konnte. Seit dem Mittag fiel der Leitindex deutlicher ab.

Auffallend waren Geberit (GEBN 425.1 0.14%) mit einem deutlichen Kursverlust von 2,6%. Der Sanitärtechnikkonzern hatte für 2016 starke Zahlen präsentiert. (Lesen Sie hier mehr.)

Auch LafargeHolcim (LHN 58.7 0.17%), die Versicherungen Swiss Life (SLHN 358.8 0.9%) und Swiss Re (SREN 93.66 0.77%) sowie die Banken UBS (UBSG 18.65 -0.8%), Credit Suisse (CSGN 17.885 -1.89%) und Julius Bär (BAER 63.38 -0.53%) gaben ab.

Novartis (NOVN 83.24 -0.38%) konnten nicht von der Nachricht profitieren, dass der Pharmagigant für das Krebsmedikament Kisqali die Zulassung von der US-Gesundheitsbehörde FDA erhalten hatte. (Lesen Sie hier mehr.)

Nennenswerte Gewinner brachte der Leitindex keine hervor. Einzig Nestlé (NESN 82.92 0.36%) und Swatch Group (UHR 405.7 0.37%) verbuchten Mini-Avancen.

Galenica präzisierte IPO

Galenica (GALE 48.7 0.41%) terminierte heute den Börsengang von Santé auf das zweite Quartal 2017. Zudem hatte das Unternehmen Einbussen beim Gewinn hinnehmen müssen, was die Aktien unter Druck setzte. (Lesen Sie hier mehr.)

Die Valoren von Leonteq (LEON 65.75 -0.98%) entfernten sich zusehends von ihrem Tief. Nach einer Pause mit einer Abwärtsbewegung gestern geht es auch heute wieder stark nach oben.

Rieter im Hoch

Der Winterthurer Industriekonzern Rieter (RIEN 250 0.81%) verdiente im vergangenen Jahr deutlich weniger. Allerdings war der Rückgang in diesem Masse erwartet worden. Die Aktien reagierten positiv. (Lesen Sie hier mehr.)

Nach dem deutlichen Kursrückgang von gestern setzte sich der Abwärtstrend bei Aryzta (ARYN 36.87 -0.73%) fort.

GAM (GAM 17.92 3.4%) handelten erneut volatil, während AMS (AMS 88.14 0.09%) erneut einen Versuch unternahmen, die 55-Franken-Hürde zu nehmen.

Zurückhaltung an Wallstreet

Auch in den USA stand alles im Zeichen der erwarteten Zinsanhebung. Die Anleger hielten sich zurück. So lagen alle drei grossen Indizes der New Yorker Börse bei Handelschluss in Europa im Minus. Der Dow Jones (Dow Jones 26115.65 1.25%) gab 0,3% ab, der breiter gefasste S&P 500 (SP500 2802.56 0.94%) verliert 0,5% und der Index der Technologiebörse Nasdaq ebenfalls 0,5%.

Vor allem die Aktien des Sportartikelherstellers Nike (NKE 63.81 0.61%) gewannen. Aufwärts ging es auch mit Wal Mart. Auf der anderen Seite zu finden waren Caterpillar (CAT 168.5 -0.48%) sowie die Energieunternehmen Chevron (CVX 132.36 0.27%) und Exxon Mobil (XOM 88 1.18%).

Asien kam kaum voran

Die Aktienmärkte in Fernost zeigten sich ebenfalls wenig verändert. In Tokio gab der Nikkei 0,1% nach. Auch in Schanghai und Hongkong notierten die Kurse niedriger. Dagegen lag der MSCI-Index für asiatische Aktien ausser den japanischen Werten 0,2% im Plus.

Euro schwächer, Dollar stabil

Der Euro handelte 0,1% leichter und kostete um 17:30 Uhr 1.0718 Fr. Stabil notierte hingegen der Dollar, nachdem er seinen Zugewinn von über 0,2% wieder abgegeben hatte. 1 $ kostete 1.0076 Fr.

Gold unverändert, Öl erneut schwächer

Der Preis für Gold (Gold 1327.51 -0.98%) hat die zwischenzeitlichen Einbussen wettgemacht und war bei Börsenschluss in Europa unverändert. Die Marke von 1200 $ pro Unze hielt. Anders sah das Bild beim Öl aus. Ein Barrel der Sorte Brent (Brent 69.449 0.05%) kostete 1,6% weniger. Der Preis lag bei gut 50 $.