Unternehmen / Finanz

Schweizer Börse plant Lex ISS

Wird ein Stimmrechtsberater zugleich vom Unternehmen und von dessen Aktionären bezahlt, soll die Doppelrolle in Zukunft öffentlich gemacht werden.

Die Schweizer Börse SIX will mehr Transparenz schaffen. Kotierte Unternehmen sollen künftig offenlegen, wenn ein Stimmrechtsberater gegen Gebühr gleichzeitig ein Unternehmen und dessen Aktionäre berät. Die Vernehmlassungsfrist für die neue Regelung läuft bis 31. Juli.

Danach sollen die an der Schweizer Börse kotierten Unternehmen die allfälligen Doppelrollen in ihren Geschäftsberichten öffentlich machen, inklusive des Namens des Beraters und der gezahlten Honorare. Laut SIX greife die Regelung aber frühestens für die Geschäftsberichte des Jahres 2018.

«Die Anpassung zielt darauf ab, die Transparenz bezüglich der Unabhängigkeit von Stimmrechtsberatern zugunsten der Investoren zu erhöhen», begründet SIX-Sprecher Stephan Meier den Schritt.

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