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Märkte / Aktien

Der SMI schliesst mit Verlusten

Die Schweizer Börse hat sich nach einem schwachen Start bis Börsenschluss etwas erholt. Der SMI wird von den Schwergewichten belastet und schliesst 0,4% im Minus.

(CD/Reuters) Schwache Vorgaben belasten die Schweizer Börse am Montag. Die Aktienmärkte in Fernost sind mit zum Teil markanten Verlusten in die neue Woche gestartet. Die Mitteilung, dass Chinas Zentralbank die Quote für Reserveanforderungen der Banken um 50 Basispunkte senkt, verhilft den Aktien zu einer leichten Gegenbewegung.

Der SMI (SMI 9248.49 0.12%) büsst am Montag zunächst über 1% ein, verringert die Verluste ab der Mittagszeit und schliesst 0,4% niedriger auf 7844 Punkten. Die Schwergewichte Roche (ROG 234.9 0.21%) und Nestlé (NESN 82.75 -0.84%) verhindern eine weiter gehende Erholung des SMI. Der SMIM (SMIM 3460.91 0.53%) und der SPI ohne SMI-Titel (+0,1%)  konnten sich bis Börsenschluss in positives Terrain vorarbeiten.

Geberit (GEBN 466.9 1.21%), Swatch Group (UHR 389.6 -0.69%), ABB (ABBN 24.92 -0.28%) und LafargeHolcim (LHN 57.35 0.09%) führen die Gewinnerliste im SMI an.

Die Genussscheine Roche bekommen zu spüren, dass der Pharmakonzern zum Teil enttäuschende Studienresultate zu einem Asthmamittel veröffentlicht hat. Zu den weiteren Verlierern im SMI gehören Credit Suisse (CSGN 15.92 0.13%), Julius Bär (BAER 58.35 0.26%) und Zurich Insurance (ZURN 297 -0.2%).

Panalpina korrigieren 7%

Trotz Dividendenerhöhung sind die Investoren nicht zufrieden mit Panalpina (PWTN 130.4 1.01%) und schicken die Aktien abwärts. Der Logistikkonzern hat 2015 einen Gewinn von 88 Mio. Fr. verbucht und damit die Erwartungen verfehlt.

Barry Callebaut (BARN 1486 -1.13%) leiden unter dem Dividendenabschlag von 14.50 Fr. Sulzer (SUN 125.4 1.79%), Lindt & Sprüngli (LISN 68230 -0.32%), Sonova (SOON 174.7 1.69%) und Ems-Chemie (EMSN 632 0.32%) entwickeln sich ebenfalls schwach. Basilea eröffnen nach Publikation der Zahlen zunächst mit Abgaben, erholen sich kurz darauf und gewinnen 3,2%.

In Deutschland kann der Dax (DAX 13003.14 0.09%) die Anfangsverluste fast aufholen. Die Aktien des Apple-Zulieferers Manz (M5Z 43.44 2.6%) verzeichnen einen Kurssprung von zeitweise über 10%, da er Finanzhilfe vom chinesischen Maschinenbauer Shanghai Electri erhält. Die Aktien Deutsche Börse (DB1 92.21 -0.67%) fallen ans Tabellenende im Dax, offenbar machen sich Zweifel breit, ob die Fusion mit LSE (LSE 3843 -0.05%) klappt.

Leichte Gewinne in Wallstreet

In New York verzeichnen die Märkte bis Handelsschluss in Europa leichte Gewinne. Der Dow rückt 0,5% vor, und der Tech-Index Nasdaq gewinnt 0,6%. Daran ändert das Konjunkturbarometer der Einkaufsmanager aus dem Grossraum Chicago wenig. Es hat im Februar unerwartet deutlich nachgegeben und ist von 55,6 auf 47,6 Punkte gefallen, wie das Institut ISM am Montag zu seiner Umfrage mitteilte.

IBM (IBM 159.55 -1.55%) gewinnen leicht trotz Aussagen von Warren Buffett, wonach der Kauf weiterer Aktien ein Fehler sein könnte.

Euro sinkt nach Daten

Nach Publikation der Inflationsdaten der Eurozone gibt der Euro deutlich nach, denn das Preisniveau ist im Februar unerwartet gesunken. Der Euro fällt zum Dollar unter 1.09 $. Auch zum Franken gibt die Gemeinschaftswährung nach. Der Abwärtstrend beschleunigt sich gegen Abend sogar, als der Euro auf 1.0827 Fr. fällt. Der Dollar pendelt um 1.00 Fr.

Ölpreis steigt

Die Preise für Rohöl festigen sich am Nachmittag. Brent (Brent 57.48 -0.1%) steigt über 36 $ pro Fass und WTI (WTI 51.94 0.78%) über 33 $. Im Kampf gegen die Preisschwankungen am Ölmarkt hat Saudi-Arabien seine Bereitschaft zur Kooperation mit anderen wichtigen Förderländern bekräftigt.