Märkte / Makro

Schweizer Konsumentenpreise sinken leicht

Der Landesindex der Konsumentenpreise hat sich im vergangenen Monat im Rahmen der Erwartungen bewegt. Die Teuerung binnen Jahresfrist beträgt +1,2%.

(AWP) Der Landesindex der Konsumentenpreise (CPI) hat sich im Juli 2018 im Vergleich zum Vormonat 0,2% auf 101,8 Punkte reduziert. Innert Jahresfrist betrug die Teuerung 1,2%, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Freitag mitteilte.

Die ausgewiesenen Werte liegen damit im Rahmen der Erwartungen: Die Prognosen der von AWP befragten Ökonomen lagen für den Monatswert zwischen -0,4% und -0,2% und für den Jahreswert zwischen +1,1% und +1,2%.

Zu einem tieferen Preisniveau im Vergleich zum Vormonat haben laut Mitteilung verschiedenen Faktoren geführt. So sind Kleider und Schuhe unter anderem aufgrund des Ausverkaufs günstiger geworden. Auch die Preise für Flugreisen haben sich reduziert. Gestiegen sind hingegen die Preise für zahnärztliche Leistungen und für Beeren.

Entsprechend diesen Faktoren hat sich das Preisniveau für Inland- und Importgüter unterschiedlich entwickelt. So stiegen die Preise für Inlandgüter gegenüber dem Vormonat um 0,1% und gegenüber dem Vorjahr um 0,5% auf einen Indexstand von 101,4 Punkte an. Die Preise für Importgüter dagegen sanken gegenüber Juni deutlich um 1,3% auf den Stand von 103,2 Punkte. Im Jahresvergleich wurde für die Importpreise ein Plus von 3,4% gemessen.

Rechnet man bei der Preisberechnung Kategorien wie frische und saisonale Produkte, Energie und Treibstoffe aus, dann ergibt sich ein leichter Rückgang der Kerninflation I zum Vormonat von 0,2% auf 100,8 Punkte. Auf Jahressicht steht die Kerninflation mit 0,5% im Plus.

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