Märkte / Devisen

Jordan: Franken noch immer massiv überbewertet

Notenbankchef Thomas Jordan hat in Gesprächen mit der Weltbank und der G20-Gruppe Rückendeckung für die Schwächung des Frankens bekommen.

(Reuters) Die gezielte Abwertung von Währungen war nach den Worten des Schweizer Notenbankchefs Thomas Jordan kein dominantes Thema beim IWF-Frühjahrestreffen. «Es gab nicht wirklich eine grosse Diskussion über Währungskriege», sagte er am Samstag in Washington. Er habe auch in den Gesprächen mit der Weltbank und der G20-Gruppe der führenden Industrie- und Schwellenländer Rückendeckung für die Schwächung des Franken bekommen. «Es wurde von allen anerkannt, dass der Schweizer Franken noch immer signifikant überbewertet ist und dies die Schweiz in eine schwierige Lage bringt.» Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

Leser-Kommentare

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Markus Fischer 18.04.2016 - 14:04

Wenn ich diese Einschätzung von Jordan über den Franken lese, verstehe ich nicht, wieso die SNB nicht stärker interveniert, insbesondere der Exportwirtschaft dadurch hilft, wenn der Franken immer noch massiv überbewertet sein soll. Früher oder später müsste es ja satte Gewinne daraus geben, wenn sich die Frankenstärke wieder normalisiert oder traut Jordan selber seinen gemachten Aussagen nicht?