Märkte / Aktien

Schweizer Qualität ist teuer

Das hohe Bewertungsniveau hat Folgen: Mit Bossard und Gavazzi lassen sich nur zwei SPI-Unternehmen finden, die alle Bedingungen der Qarp-Selektion erfüllen.

Die Kursentwicklung des Schweizer Aktienmarktes kann sich sehen lassen: Seit Jahresbeginn ist der Swiss Performance Index (SPI) über 20% vorgerückt. Selbst unter Ausklammerung des Dividendeneffekts notiert er praktisch auf einem Allzeithoch. Diese Rally darf allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich das wirtschaftliche Umfeld verschlechtert hat. Einerseits dürfte sich die Schweizer Konjunktur der weltweiten Eintrübung kaum entziehen können. Andererseits sind die Turbulenzen, die der globale Handelsstreit mit sich bringt, noch lange nicht vorüber.

Wer in Schweizer Valoren investieren möchte, fokussiert deshalb mit Vorteil auf Solidität – auf Unternehmen, die stetes Gewinnwachstum und hohe Margen mit stabilen Bilanzen verbinden. Diese Valoren zu einem guten Preis zu erhalten, ist jedoch nicht ganz einfach. Denn nach den jüngsten Avancen bewegt sich das Bewertungsniveau des SPI – gemessen am vorwärtsgerichteten Kurs-Gewinn-Verhältnis – nahe den langjährigen Höchst.

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