Unternehmen / Schweiz

Schweizer Unternehmen sind auf gutem Weg hin zu mehr Eigenkapital

Auditoren sehen Spielraum für die Bilanzierung von Vorsorgeverpflichtungen.

Die Chancen auf eine angepasste Bilanzierung der Vorsorgeverpflichtungen sind für Schweizer Unternehmen gestiegen – eventuell schon für das Jahr 2016. Grund ist ein Positionspapier des Verbands ExpertSuisse, der neben den vier grossen Prüfgesellschaften Deloitte, EY, KPMG und PwC rund 850 Treuhänder zu den Mitgliedern zählt. Das könnte für die nach dem Standard IFRS rapportierenden Gesellschaften auf einen Schlag Millionen oder sogar Milliarden mehr an Eigenkapital bedeuten.

Vor allem Unternehmen, bei denen die Vorsorgeverpflichtungen gemessen am Eigenkapital relativ hoch sind, gefällt das bestehende Prozedere immer weniger. Im aktuellen Tiefzinsumfeld  führt die Diskontierung künftiger Vorsorgeleistungen im Unternehmensabschluss vielfach zu Finanzierungslücken, auch wenn der Deckungsgrad des Vorsorgeplans über 100% liegt. Der Fehlbetrag wird dem Arbeitgeber voll angerechnet und mindert sein Eigenkapital.

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