Die Schweiz gilt als eines der innovativsten Länder der Welt. Das spiegelt sich in den Ausgaben für Forschung & Entwicklung (F&E). Gemäss einer Erhebung des Beratungsunternehmens Ernst & Young weisen Schweizer Unternehmen die höchste F&E-Intensität (F&E-Ausgaben gemessen am Umsatz) auf. Erfasst werden diejenigen Länder, die mehr als zehn Unternehmen in den 500 kotierten Gesellschaften mit den höchsten F&E-Ausgaben haben. Die Schweiz lag 2017 mit einem Anteil von 6,6% in Führung, vor den USA und Schweden. Die grössten Ausgaben verzeichnen Unternehmen der IT-Branche. Weltweit an der Spitze liegt Amazon (AMZN 1939.735 0.69%) mit F&E-Ausgaben von gut 20 Mrd. €. Es folgen Alphabet, der Mutterkonzern von Google (GOOGL 1181.53 0.62%), sowie die koreanische Samsung (SMSN 1060 3.31%) Electronics. Als sehr forschungsintensiv entpuppt sich auch die Pharmabranche. Ein Schweizer Unternehmen hat es in die Top Ten geschafft: Der Pharmakonzern Roche (ROG 234.85 -0.7%) investierte 2017 gut 10 Mrd. € in F&E. Von der Spitzengruppe sind nur drei keine US-Gesellschaften. Die Schweiz ist mit elf Unternehmen in den Top 500 vertreten. Die hohen F&E-Ausgaben sind für die Schweizer Wirtschaft essenziell, zumal der internationale Wettbewerbsdruck stetig steigt. Umso wichtiger ist es, dass auch das steuerliche Umfeld stimmt. Sollte die in Diskussion stehende Steuervorlage 17 scheitern, wäre mit einer deutlichen Verschlechterung zu rechnen.