Märkte / Makro

Schweizer Zinsen im Sog der Eurozone

Bankvolkswirte erwarten auf Sicht von zwölf Monaten vorerst keine Zinserhöhungen in der Eidgenossenschaft.

Schwächere Wachstumsaussichten im Euroraum und die Erwartung einer lockereren Geldpolitik der Europäischen Zentralbank schlagen sich in den Vorhersagen der Schweizer Banken nieder. Das geht aus der neuesten FuW-Zinsprognose im zweiten Quartal hervor, die auf einer Umfrage rund um die Ostertage basiert.

Demnach rechnen nur noch zwei Banken auf Sicht von zwölf Monaten mit einem Dreimonatszinssatz (Libor) von –0,5%, vier gehen davon aus, dass der Satz bei –0,7 oder –0,75% liegen wird – das entspricht dem aktuellen Niveau.

Das Zielband der Schweizerischen Nationalbank (SNB) für den 3-Monats-Libor liegt zwischen –0,25% und –1,25% und der Zins auf Sichteinlagen bei –0,75%. Bei den befragten Bankökonomen von UBS, Credit Suisse (CS), Zürcher Kantonalbank (ZKB), Julius Bär, Raiffeisen Schweiz, der St. Galler Kantonalbank (SGKB) und der Schwyzer KB ist die Zuversicht damit geschwunden, dass die SNB dieses Jahr den Leitzins anheben wird.

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