Märkte / Anleihen

Schweizer Zinsprognosen springen nach oben

Die Ökonomen heben ihre Vorhersagen kräftig an. Doch grossen Spielraum für einen starken Zuwachs bei den Renditen der Bundesobligationen gebe es nicht mehr.

Die Anleger an den Anleihenmärkten haben wegen des Krieges in der Ukraine Wochen der Neuorientierung hinter sich. Und die scheint immer noch nicht vorüber zu sein, wie die anhaltend starken Bewegungen der Kurse und damit auch der Verzinsung von Obligationen zeigen.

Erstmals seit langem machen auch die Vorhersagen der Schweizer Banken für den Tagesgeldsatz Saron sowie die Zehnjahresrendite von Schweizer Bundesobligationen grosse Sprünge. Dies zeigt die Auswertung der neuesten Quartalsumfrage der FuW zu den Zinsprognosen der Institute.

Hohe Markterwartungen

Auf Sicht von zwölf Monaten erwarten die Ökonomen einen Saron von –0,41%. Das entspricht einer Erhöhung des Leitzinses der Schweizerischen Nationalbank von 0,25 Prozentpunkten. Gemäss den Terminkontrakten an der Börse ICE rechnen Anleger an den Geldmärkten allerdings mit einer Zinserhöhung von mehr als 1,25 Prozentpunkten.

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