Märkte

Schwellenländer zwischen Krise und Aufbruch

Mit dem Impfstart und dem Ende des Krisenjahres 2020 sind Schwellenländeraktien plötzlich wieder gefragt, sagt eine Mehrheit von professionellen Investoren.

Peter Rohner und Mara Bernath

Die Coronakrise hat vorgeführt, wie unberechenbar gesellschaftliche und ökonomische Zusammenhänge sein können. Zuerst wurde sie unterschätzt, dann aber wurden die negativen Folgen für die Wirtschaft und die Märkte überschätzt. Kaum jemand hatte mit solch entschiedenen Reaktionen der Regierungen und der Noten­banken gerechnet. Glimpflich davongekommen sind bisher auch die Schwellenländer. Ein schwerwiegender Schock wie etwa die Pleite eines grossen Staates konnte ­verhindert werden. Gewiss, auch in den Schwellenländern hat die Pandemie viel Leid angerichtet. Zudem ist sie noch längst nicht überstanden, vielerorts wütet die zweite Ansteckungswelle.

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