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Krise der Schwellenländer kommt mit Ansage

Es bahnt sich eine Schuldenkrise an. Die Zahlungsausfälle von Argentinien, Ecuador und dem Libanon sind erst der Anfang.

Seit der Asienkrise und dem Bankrott Russlands Ende der Neunzigerjahre sind grössere Staatspleiten selten geworden. Argentinien mit gleich drei Insolvenzen sowie Venezuela und Griechenland sind die prominenten Ausnahmen. Selbst während der Finanzkrise 2008 konnten die Schwellenländer ihren Verpflichtungen nachkommen.

Das wird sich dieses Jahr ändern. Denn die Coronapandemie trifft die Entwicklungs- und Schwellenländer besonders hart. Aus der Gesundheitskrise droht eine humanitäre und eine Schuldenkrise zu werden. Die Ratingagentur Fitch erwartet ein Rekordjahr bei den Ausfällen öffentlicher Schuldner. Mit Ecuador, Libanon und Argentinien haben bereits drei Staaten ihre Anleihen nicht rechtzeitig bedient, was per Definition ein Zahlungsausfall (Default) bedeutet.

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