Märkte / Emerging Markets

Schwellenländer in der Bredouille

Die einstigen Zugpferde der Weltwirtschaft haben keine Kraft mehr. Steigende US-Zinsen sind ein weiterer Härtetest.

Der Stern der Emerging Markets als Boomregion sinkt. Nach Schätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) wird sich das Wirtschaftswachstum der Schwellen- und Entwicklungsländer dieses Jahr auf 4,3% verlangsamen. Der Wachstumsvorsprung auf die Industrieländer betrüge dann zum ersten Mal seit fünfzehn Jahren weniger als 2 Prozentpunkte. Es ist längst nicht nur China, dessen Wirtschaft deutlich weniger schnell wächst als im vergangenen Jahrzehnt. Russland ist in einer tiefen Rezession, Brasiliens Wirtschaft schrumpft ebenfalls.

Auch die Weltbank hat die Wachstumsprognose für die Entwicklungsländer für dieses Jahr auf 4,4% gesenkt; sie warnt vor einer strukturellen Verlangsamung und sieht grosse Herausforderungen auf sie zukommen. Dazu gehörten die Aussicht auf weniger günstige Finanzierungsbedingungen, ein stärkerer Dollar (vgl. Textbox unten) und tiefere Rohstoffpreise.

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