Unternehmen / Finanz

Schwieriger Start für UBS und Credit Suisse

Die Zahlen der Grossbanken für die ersten drei Monate des Jahres sind nicht so schlecht wie erwartet. Vor allem CS beweist neue Stabilität.

Das erste Quartal der Schweizer Grossbanken war alles andere als rosig. So schlimm wie befürchtet fielen ihre Zahlen, die sie diese Woche präsentiert haben, dann aber doch nicht aus. Es wurde nicht das «schlimmste Erstquartal der jüngsten Geschichte», wie es UBS-CEO Sergio Ermotti noch vor Wochen angekündigt hatte. Dennoch ging bei beiden Grossen der Ertrag im Vergleich zum guten ersten Quartal 2018 zurück. Bei UBS stärker als bei Credit Suisse.

UBS machte denn auch weniger Gewinn, obgleich sie substanzielle Einsparungen vorgenommen hatte. Bei CS reichte die Kostensenkung, um unterm Strich entgegen den Erwartungen den Gewinn zu steigern. Allein wegen abgeschlossener Restrukturierung fallen ihre Kosten 2019 rund 800 Mio. Fr. tiefer aus.

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Leser-Kommentare

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Willy Huber 30.04.2019 - 13:43
Ja, die Schweizer Grossbanken haben es seit Schlumpf’s (unnötiger ?) Aufhebung des Bankgeheimnisses schwer. Die USA, die selber ja auch heute nicht wenige Steuerschlupflöcher beherbergt (Cayman, Delaware, etc.), sind sich gewöhnt, ihren Willen nach Wild West Art durchzusetzen (die Zeiten der europäischen Migration sind ja noch nicht so lange her: knappe 100 bis 200 Jahre). Diese eher grobschlächtige Art nehmen… Weiterlesen »