Unternehmen / Finanz

SDX vor letzter Hürde

Die Digitalbörse will 2021 digitale Assets handeln. Der Marktaufbau gehört zu den wichtigsten Zielen.

Nicht immer konnten in der Vergangenheit die Ankündigungen mit den Taten Schritt halten. 2021 soll der Handel mit digitalen Vermögenswerten, wie Anteilen an Firmen, Immobilien oder auch Kunst und Wein, nun endlich Fahrt aufnehmen.

Eines der grössten Probleme, die es ­dabei zu überwinden gilt: Für solche Assets fehlt bislang ein liquider Markt. Für Tim Grant, der die geplante Schweizer Digitalbörse SDX, eine Tochter der Börsenbetreiberin SIX, leitet, gehört der Marktaufbau deshalb zu den wichtigsten Zielen des laufenden Jahres.

Ein Henne-Ei-Problem

Die Situation erinnert an ein klassisches Henne-Ei-Problem. Eine Handelsplattform wie die SDX ist dann attraktiv, wenn möglichst viele Teilnehmer mitmachen. Ob es in Zürich gelingt, dafür die richtigen Anreize zu schaffen, muss sich erst noch zeigen. Grant verweist auf die Vorreiterrolle, die die SDX in diesem Bereich einnimmt: «Wir realisieren zum ­ersten Mal weltweit überhaupt eine vollständig re­gulierte digitale Börse.» Um für ausreichend Liquidität zu sorgen, finden momentan Gespräche mit Banken und institutionellen Investoren statt. Dieser Artikel ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital-Abonnements ab 28 Fr. / Monat Zu den Abonnements Bereits abonniert?