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Seba erhält frische Mittel

Die Kryptobank bekommt durch eine Finanzierungsrunde 110 Mio. Fr. Damit will sie in Asien und dem Nahen Osten expandieren.

(AWP) Die Kryptobank Seba hat in einer Finanzierungsrunde 110 Mio. Fr. aufgenommen. Angeführt wurde die Runde von einem Konsortium aus spezialisierten Blockchain- und Fintech-Investoren, wie die Seba Bank am Mittwoch mitteilte. Auch bestehende Investoren, darunter der Vermögensverwalter Julius Bär (BAER 63.52 +1.05%), hätten ihre Beteiligung aufgestockt.

Die Krytobank ist derzeit gemäss den Angaben in über 25 Märkten weltweit tätig. Die Finanzierung soll für eine weitere Expansion in Asien und dem Nahen Osten genutzt werden. Anfang Jahr wurde bereits ein CEO für die Region Asien ernannt, um das Geschäft in Hongkong und in Singapur auszubauen, betont Seba.

Auch im Nahen Osten treibe das Finanzinstitut das Wachstum voran, so etwa mit einem Standort in Abu Dhabi. Das Unternehmen habe zudem sein Führungsteam mit verschiedenen Ernennungen in die Geschäftsleitung verstärkt. Die Seba Bank plane nun, den Personalbestand weiter auszubauen und in neue Märkte zu expandieren.

Zum Investoren-Konsortium der neuen Finanzierungsrunde gehört laut der Mitteilung das zu einer asiatischen Gruppe gehörende Investmentunternehmen Altive, die Investmentgesellschaft Ordway Selections, die einem Zuger Family Office gehört, die Investmentgesellschaft Summer Capital sowie die börsenkotierte Defi Technologies.

Die Seba hatte 2018 mit einem Startkapital in Höhe 100 Mio. Fr. den Betrieb aufgenommen, 2019 hatte sie von der Finma eine Banklizenz erhalten. Im Dezember 2020 hatte die Kryptobank weitere 20 Mio. Fr. von Investoren eingesammelt. Damals hatte CEO Guido Bühler für 2021 eine weitere Finanzierungsrunde über «mehr als 100 Mio.» in Aussicht gestellt.

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