Unternehmen / Schweiz

Sensirion-CEO: «Bewertung vergleichbar mit AMS oder U-Blox»

Der Sensorspezialist Sensirion steht kurz vor dem Börsengang. Die Aktien sind hochpreisig – sie versprechen jahrelanges Wachstum. Kann dieses Versprechen eingelöst werden?

Sensirion, der Umwelt- und Durchflusssensorhersteller aus Stäfa, steckt in den Vorbereitungen für den Börsengang. Nach Abschluss der Investoren-Roadshow, am 22. März, soll es so weit sein. Dann will das ehemalige ETH-Start-up erstmals Aktien an der SIX kotieren lassen. Im Gespräch mit «Finanz und Wirtschaft» äussert sich CEO Marc von Waldkirch zu den Wachstumsaussichten des Unternehmens, zur neuen Aktionärsstruktur, zur Rolle Chinas und zu den Hintergründen für die Luxusbewertung der Aktien.

Herr von Waldkirch, Sie sagen, die Wachstumsaussichten von Sensirion seien hervorragend – trotzdem trennt sich der aktuelle Hauptaktionär Gottlieb Knoch von seinem Anteil. Wieso?
Dass der nächste Entwicklungsschritt von Sensirion ein Börsengang sein muss, war ein Entschluss des Verwaltungsrats. Dafür braucht es genügend frei verfügbare Aktien. Herr Knoch ist seit Jahren mit der Firma verbunden und wurde überzeugt, einen Grossteil seiner Aktien zur Verfügung zu stellen. Damit ermöglicht er die Weiterentwicklung der Firma.

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