Unternehmen / Schweiz

Sensirion mit Extraschub

Analyse | Der Sensorspezialist profitiert von der hohen Nachfrage nach Beatmungsgeräten wegen der Coronapandemie. Auch sonst stehen die Zeichen auf Wachstum.

Die nackten Zahlen sind eindrücklich. Um fast 36% hat sich der Umsatz von Sensirion im ersten Semester vergrössert und erreicht 114 Mio. Fr. Wie seit der Anpassung der Guidance Mitte Juni bekannt, reissen sich die Hersteller von Beatmungsgeräten wegen der Coronapandemie um die Gasflusssensoren der Stäfner. Dieser Sondereffekt hat den Umsatz im Medizinaltechniksegment explodieren lassen und die Sensirion-Aktien in den Höhenflug geschickt – in den letzten drei Monaten haben sie 40% gewonnen.

Doch auch ohne Coronaschub läuft das Geschäft trotz globaler Krise wie geschmiert. Unter Ausschluss der Medizinaltechnik wuchs der Umsatz um ein Zehntel, und in allen Geschäftssegmenten – Automotive, Industrie und Konsumenten – konnte Sensirion Wachstum verbuchen. Die angepassten Finanzziele werden wie erwartet bestätigt und die Erwartungsspanne für den Umsatz auf 210 bis 230 Mio. Fr. (zuvor 200 bis 240 Mio. Fr.) eingeengt.

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