Unternehmen / Industrie

Sensirion bleibt Coronagewinnerin

Analyse | Lagerdruck und die anziehende Industrie lassen die Sensorenherstellerin weiter stark wachsen.

Sensirion ist im Hoch. Die Sensorenherstellerin hat dank der rasch anziehenden Nachfrage nach Sensoren den Umsatz deutlich gesteigert und fuhr im Halbjahr einen Gewinn von 34,8 Mio. Fr. ein. Für das ETH-Spin-off wird es wohl das zweite profitable Jahr in Folge. Die derzeit besonders hohen Margen wird Sensirion jedoch nicht langfristig beibehalten können.

Gut lief das Geschäft der Ingenieure vor allem im Bereich Umweltsensorik: Sensirion produziert Sensoren, die Temperatur, Feuchte, Feinstaub und Luftqualität messen. Hier hat die Pandemie das Konsumentenbewusstsein möglicherweise entscheidend verändert. Unternehmen wie die britische Dyson benutzen für die Produktion von Luftreinigern beispielsweise Komponenten von Sensirion. Zudem gefragt: Sensoren, die die Formaldehydkonzentration oder die CO2-Konzentration messen. Das betrifft weniger Produkte und Gadgets für Konsumenten als vielmehr die Industrie – und in dieser Sparte wuchs Sensirion in den letzten sechs Monaten am stärksten. Der Umsatz der Sparte stieg 68% auf nunmehr 61,9 Mio. Fr. 

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