Unternehmen / Schweiz

Sensirion mit düsterer Prognose

Analyse | Der Sensoren-Spezialist leidet unter der kriselnden Autoindustrie und dem Handelskonflikt. Die Aktien tauchen.

Die Verlangsamung hatte sich im Frühjahr abgezeichnet, jetzt ist sie Realität. Der Zürcher Sensorenspezialist Sensirion warnt vor einer deutlichen Abschwächung des Geschäfts und senkt die Prognose für das laufende Jahr. Die Erwartungen werden sowohl für die Entwicklung von Umsatz wie Betriebsgewinn zurückgenommen – und zwar deutlich. Die Sensirion-Aktien tauchten am Donnerstag im Morgenhandel zeitweise mehr als 9%.

Als Hauptgrund für die Prognosestutzung gibt das seit März 2018 kotierte Unternehmen die «aktuelle Krise in der Automobilindustrie» sowie eine deutlich schwächer als erwartet ausfallende globale Industrieproduktion an. Die Stäfner gehen beim Umsatz 2019 von nunmehr 160 bis 170 Mio. Fr. aus, zuvor waren es 175 bis 190 Mio. Fr. Im ersten Halbjahr hat Sensirion 83,5 Mio. Fr. umgesetzt. Das sind 7% weniger als im Vorjahr.

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