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Aus SFPI wird SF Urban Properties

Die Immobiliengesellschaft hat 2018 das operative Ergebnis gesteigert. Die Dividende bleibt unverändert.

(GA/AWP) Die Immobiliengesellschaft Swiss Finance & Property Investment (SFPI (SFPN 95 0%)) wird neu als SF Urban Properties firmieren. So lautet der Antrag an die Generalversammlung. Verwaltungsratspräsident und Stimmenmehrheitsaktionär Hans-Peter Bauer gibt den Vorsitz an Alexander Vögele ab, bleibt aber im Aufsichtsgremium. Neu in den VR soll Andreas Hämmerli, früher Mobimo (MOBN 273.5 0.92%), gewählt werden.

SFPI gelang es, 2018 den Liegenschaftenertrag und das operative Ergebnis zu steigern. Ein deutlich geringerer Neubewertungserfolg führte dazu, dass der Gewinn fast ein Drittel auf 13,4 Mio. Fr. zurückging. Der Gewinn ohne Neubewertung stieg 7,6% auf 12,9 Mio. Fr.  Die Neubewertungen schlugen noch mit 3,2 Mio. Fr. zu Buche, dies nach 10,9 Mio. im Jahr zuvor.

Der Verwaltungsrat beantragt dennoch eine unveränderte Barausschüttung aus den Kapitalreserven von 3.60 Fr. je Aktie. Damit betrage die Ausschüttungsrendite bezogen auf den Aktienkurs per Ende Jahr 4,2%.

Der Liegenschaftenertrag erhöhte sich um gut 14% auf 26,7 Mio. Fr. Das Portfolio wurde 2018 durch zwei Zukäufe in den Regionen Basel und Zürich vergrössert, und der Wert stieg um 6,6% auf 645,3 Mio. Fr. Die Gesellschaft ist mit einer Eigenkapitalquote von 47,2% robust finanziert. Das Fremdkapital musste durchschnittlich mit 1,86% etwas höher verzinst werden als im Vorjahr. Die durchschnittliche Zinsbindung betrug fast acht Jahre.

Unveränderter Ausblick 

Für das laufende Geschäftsjahr ist sich die Gesellschaft des anspruchsvollen Umfelds bewusst. Sie rechnet wie im Vorjahr aber damit, dass dank der niedrigen Zinsen die institutionelle Nachfrage nach Renditeliegenschaften hoch bleiben wird.

Das Management erwartet für 2019 ein «überzeugendes Unternehmensergebnis, dass die bisherige attraktive und stabile Dividende» sicherstelle.

Die SFPI-Aktien reagierten kaum auf den Jahresbericht. Anders als manche Immobilienwerte verkehren sie mit einem Abschlag zu inneren Wert, der per Ende 2018 leicht auf 95.65 Fr. stieg. Die Dividendenrendite liegt mit 4% im Branchenvergleich in der oberen Hälfte. Der Handel ist nicht zuletzt wegen des geringen Streubesitzes wenig liquide.

Die komplette Historie zu SFPI finden Sie hier. »

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